Exkursion Mittelbau Dora

Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes unternahmen die Abschlussklassen eine Fahrt ins Konzentrationslager Mittelbau Dora. Dort erfuhren wir etwas über die dunkle Seite des zweiten Weltkrieges. Wir besichtigten den zusammengefallenen Stollen in dem früher die Häftlinge unter schlimmen Bedingungen Tag und Nacht arbeiten mussten. Im Stollen sind bzw. waren konstante 8°C und es kam kein Tageslicht hinein. Außerdem mussten die Gefangen anfangs auch auf Pritschen unter Tage schlafen, die meisten überlebten dies nur 2-3 Monate. Nach ihrem Tod wurden sie verbrannt. Anschließend ging es zum Krematorium, dort hatten wir ein sehr beklemmendes Gefühl. Schließlich standen wir in einem Raum, wo damals tote Menschen ohne Nachzudenken einfach verbrannt wurden und ihre Asche auf einer Schubkarre den Hang hinunter gestreut wurde. Ich kann nicht behaupten, dass dies ein schöner Ausflug war aber ich finde es gut, dass es solche Orte noch immer gibt, immerhin gehört es zur deutschen Geschichte und ich denke so etwas sollte sich jeder einmal angesehen haben.

Pia Scheffler, 10a

 

 

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